Chanson

DIE WAHRHEIT VERTRAGEN SIE NICHT…

 

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Antje Marta Schäffer, Gesang
Stefan Graser, Klavier
Die Wahrheit vertragen sie nicht... – Wer da wohl gemeint ist, verrät uns an diesem Chanson-Abend die junge Sopranistin und Schauspielerin Antje Marta Schäffer. Die gebürtige Waiblingerin stand bereits in vielen Rollen in Wien, Linz, Stuttgart, Berlin und Salzburg auf der Bühne. Sie singt Französisch-Romantisches und Humorvoll-Verworrenes, am Flügel begleitet von Stefan Graser. An diesem Abend vereinen sich Lyrisches und Beschwingtes von Louiguy, Erik Satie, Kurt Weill und satirische Kreisler-Lieder über Beziehung, Liebe, Männer, Frauen, Politik, Sprache und Musik – ein Abend nicht ohne Folgen für Ihre Herzen!

 

Die Wahrheit vertragen sie nicht

 

 

 

Männer mit überschäumendem Temprament entlarvt

Viel Beifall beim Chansonabend von Antje Marta Schäffer in der Kniestedter Kirche „Die Wahrheit ertragen sie nicht“ – Antje Marta Schäffer löst die Frage, wen sie da besingt, mit einer geschickten Zusammenstellung des Programms auf… (…) Stefan Graser (…) war ein versierter Begleiter von Antje Marta Schäffer. Beide Künstler boten mit Französisch-Romantischen und humorvoll Verworrenem einen stimmungsvollen Chansonabend. (…) Viele weitere Stücke wurden mit verführerischem Charme gesungen. (…) Mit überschäumendem Temperament entlarvte Antje Marta Schäffer die Männer als jene, die die Wahrheit nicht ertragen können – Beifall (…).

Salzgitter Zeitung, 29.09.2009

 

„Die Wahrheit ertragen sie nicht“
Antje Marta Schäffer im Kulturstadl in Reimlingen
Das Kulturforum Nördlingen bot allen Freunden des Chansons einen hinreißenden Konzertabend mit der Sopranistin Antje Schäffer und Stefan Graser am Flügel im Konzertstadl in Reimlingen.
(...) Es war ein Chanson-Abend, den man so schnell nicht vergessen wird. Französisch-Romantisches und Humorvoll-Verworrenes dienen als Ingredienzien eines spritzig vorgetragenen Lieder-Cocktails, den die Sopranistin Antje Schäffer und Stefan Graser am Flügel im Konzertstadl in Reimlingen servierten.
Da steht nun eine eher zierlich wirkende, elegant in schwarz gekleidete Antje Schäffer auf der Bühne und eröffnet das Programm mit dem unsterblichen Lied „Eine Frau wird erst schön durch die Liebe“ – bekanntermaßen aus dem Repertoire einer Sarah Leander. Doch hat sie nicht die dunkle Alt-Stimme einer Sarah Leander sondern einen, vor allem in hohen Lagen, kräftigen Sopran mit schönen Koloraturen.
Und sie weiß bestens mit diesem Kapital zu wuchern. Erstaunlich, zu welcher Leistung die attraktive Sängerin in der Lage ist. Intonations- und vor allem textsicher meistert sie spielend alle musikalischen Anforderungen, verbunden mit einer charmanten Lässigkeit in der Interpretation. Da macht das Zuhören Spaß. (...)
Im zweiten Teil nach der Pause – Antje Marta Schäffer erscheint nun in Dunkelrot – kommen die guten alten Chansons von Georg Kreisler zu Gehör. Legendäre Klassiker wie „Tauben vergiften im Park“, „Bidlah Buh“ oder der „(Poli)Ticker“ entführen das Publikum in eine Zeit, als kompromisslose Kritik an Gesellschaft und Politik noch die Konzertsäle füllte.
Dabei ist das Erfolgsrezept so einfach wie genial. Man nehme – wie bei Kreisler oftmals üblich – einen humoristisch angehauchten Walzer und unterlege ihn mit scharfzüngiger Satire oder brillanten Wortspielereien, wie Antje Schäffer in der „Telefonbuchpolka“ derart beeindruckend interpretiert, sodass sie dieses Stück gleich zweimal am Abend aufführen wird.
Grandios am Flügel
Musikalische Unterstützung erhält sie von einem grandios spielenden Stefan Graser am Flügel. (...) Interpretation, Gesang, Klavierspiel und Texte begeistern das Publikum im Konzertstadl derart, dass es die beiden Künstler nicht ohne Zugaben entlässt, mit der Gewissheit, einen unvergesslichen Chanson-Abend erlebt zu haben.
                                                           
                                                                                                                                                                                                                  Augsburger Allgemeine, 13.10.2011

 

 

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